veröffentlicht am 10. September 2016 in Mascara von
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Mascara Test 2016 – die optimale Wimperntusche finden

Glamourös oder natürlich, Lifting- oder Volumeneffekt, schwarz, braun oder blau, wasserfest oder nicht – Mascara gibt es in nahezu allen Ausführungen, Farben und Bürstenformen. Da fällt es schon einmal schwer, die richtige Wimperntusche für sich zu finden. Wissen Sie hingegen, worauf Sie beim Kauf von Mascara achten müssen, um auch wirklich die Wimperntusche zu finden, die zu Ihnen passt, ist das alles schon kein Hexenwerk mehr. In unserem Mascara Test 2016 stellen wir empfehlenswerte Produkte vor, die bei Kunden und Testern einen bleibenden Eindruck hinterlassen haben.

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Wie Sie Ihre optimale Mascara finden

Wenn Sie jemand sind, der schon unzählige Mascara ausprobiert hat und mit keiner wirklich glücklich geworden ist, haben Sie womöglich Folgendes nicht bedacht: Jeder Mensch hat unterschiedliche Augen. So profan, so gut. Das schließt jedoch auch die Form, Länge und Dicke der Wimpern mit ein. Denkt man darüber einmal genauer nach, wie können dann Einheitsbürstenköpfe und eine einheitliche Konsistenz der Wimperntusche gleich gut für alle Wimpern sein? Die Vermutung liegt nahe, dass nicht jede noch so hoch beworbene Mascara auch für wirklich jede Frau die Richtige sein kann. Doch wie finden Sie jetzt die richtige Wimperntusche für sich?

Dichte, aber zu kurze Wimpern

Viele Frauen kennen die Problematik: Sie sind zwar mit außergewöhnlich dichten Wimpern gesegnet, die Länge lässt jedoch zu wünschen übrig. Geht es Ihnen auch so, dann sind Mascara mit Polymeren genau das richtige für Sie. Polymere sind eine spezielle Verbindung aus verzweigten Molekülen, doch Chemie hin oder her – sie bewirken eine optische Verlängerung der Wimpern. Ihr Blick wirkt damit strahlender und ausdrucksstärker.

Gleichzeitig gilt es jedoch auch auf den Bürstenkopf zu achten. Bürstenköpfe mit Kunstseidenhärchen legen nicht nur in Sachen Länge, sondern auch in Sachen Dichte noch etwas nach. Kontaktlinsenträgern ist von diesen Bürsten jedoch abzuraten, denn die kleinen Härchen fallen nach häufigem Gebrauch gelegentlich vom Bürstenkopf ab und können dann auf oder sogar unter die Kontaktlinse geraten, was durchaus schmerzhaft werden kann.

Worauf beim Kauf achten, um „Fliegenbeine“ zu vermeiden

Besonders Jugendliche wählen den „Fliegenbein-Look“ ganz bewusst. Für sie ist diese Schminkart ausgefallen und damit cool. Wenn Sie hingegen eher den natürlichen und edlen Look vorziehen, sollten Sie zu einer Mascara greifen, die die Wimpern fein voneinander trennt.

An dieser Stelle ist die Konsistenz der Wimperntusche im Grunde zweitrangig. Wichtig ist ihre Menge und die Bürstenkopfart. Zunächst einmal sollte die Menge Mascara gering ausfallen. Je mehr Wimperntusche Sie auf der Bürste haben, desto eher verkleben Ihre Wimpern und Sie erhalten ein „Fliegenbein-Resultat“.

In Sachen Bürste setzen Sie für einen natürlichen Look am besten auf Bürstchen aus Elastomer. Sie erkennen diese Mascarabürsten an ihrem Aussehen, das an winzige Stacheln erinnert oder aber wie ein sehr feiner Kamm wirkt. Sie haben den Vorteil, dass Sie sich auch um die Menge der Wimperntusche nicht mehr Gedanken als nötig machen müssen, denn an diesen Bürstenköpfchen bleibt ohnehin nicht zu viel Tusche haften.

Dramatischer Augenaufschlag mit Volumenbürsten

Wo es dichte, aber zu kurze Wimpern gibt, gibt es natürlich auch das Gegenteil: Lange, aber nicht voluminöse Wimpern. Um diesem Problem Abhilfe zu schaffen, greifen Sie am besten auch zu Mascara mit Polymeren, um den Effekt von vollen und dichten Wimpern zu erzielen.

Um die Wimpern so dicht wie möglich zu gestalten, empfehlen sich Wimperntuschen mit zwei dicken Bürstenköpfen – einen für die weiße Base und den anderen zum Nachtuschen mit schwarzer oder brauner Farbe. Dank der Base erhalten die Wimpern mehr Substanz und brechen nicht so schnell ab. Einen Haken hat die Sache jedoch: Durch das zweimalige Auftragen verschiedener Substanzen können die Wimpern wiederum verkleben. Ratsam ist es deshalb, die Wimpern unmittelbar nach dem Auftragen mit einem gereinigten Wimpernbürstchen voneinander zu trennen.

So bringen Sie Schwung in die Sache

Sie lieben den Blick großer Kinder-Kulleraugen? Dann schauen Sie einmal genauer hin, denn bei näherer Betrachtung wird Ihnen auffallen, dass die Wimpern von kleinen Kindern oftmals nach oben gebogen sind, was die Augen größer erscheinen lässt, als wenn sie gerade wachsen. Gerade wachsende Wimpern verkleinern die Augen optisch. Nun können Sie das Problem selbstverständlich mit einer Wimpernzange lösen, doch die führt bei allzu häufiger Anwendung dazu, dass Ihre Wimpern schneller abbrechen, als es Ihnen lieb sein dürfte.

Mascara mit gerundeten Bürstenköpfen hingegen könnten Ihre Wimpern genauso gut in Schwung bringen. Was die Beschaffenheit dieser Wimpernbürste angeht, so orientieren Sie sich einfach an den oben genannten Tipps.

Auf was Sie beim Kauf allgemein achten sollten

Abgesehen von den Ratschlägen im Hinblick auf Ihre Wimpern und die dazu passenden Mascara-Eigenschaften, können Sie davon ausgehen, dass Billig-Wimperntuschen zu 95 % nicht den Effekt erzielen, den Sie sich gerne wünschen. Die Tusche ist bei diesen günstigen Produkten häufig verdünnt oder aber genau das Gegenteil: So dick, dass Sie verklebte Wimpern gar nicht umgehen können und auch ein sauberes Wimpernkämmchen nichts mehr ausrichten kann. Auf der anderen Seite muss es selbsterklärend auch nicht immer die teuerste Mascara sein. Betrachten Sie Ihre Wimpern vor dem Spiegel einfach ein wenig näher und entscheiden Sie dann anhand unserer Tipps, welche Wimperntusche für Sie die beste ist.


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